Damit auch eine weitere und wichtige Qualität im Bergsport und unserer Outdoorrunde sichtbar wird folgt hier ein Bericht über den abgrebrochenen Versuch von Gerald und mir die Eldorado zu klettern. Eigentlich hat alles gepasst. Gut gestärkt und frohen Mutes sind Gerald und ich um 9:45 beim Einstieg in die wunderschöne Kletterroute gestartet. Gerald ist die erste Seillänge rauf, ich die zweite. Alles smooth und klettertechnisch keine Schwierigkeit ,aber schon die ersten Wortmeldungen machten klar:
Das Wetter passt einfach nicht zu dem was wir vorhaben und tun! Und das obwohl die Sonnne scheint, der Himmel blau ist und die Temperaturen perfekt sind für einen Badetag, wir sind eindeutig am falschen Ort. Der helle Fels und die südseitige Ausrrichtung haben uns in den ersten Längen die Schweisstropfen vom Helm übers Gesicht und auf den Fels rinnen lassen. Und am zweiten Stand haben wir den Entschluss gefasst abzuseilen und den noch recht einfachen Weg nach unten anzutreten. Der Rest der Tour geht immer südseitig durch die Wand, die Bewaldung ist oben nicht mehr vorhanden, eine Hitzeschlacht stünde bevor! Das Abseilen hat gut funktioniert ohne Seilhänger und ärgere Kratzereien durchs Unterholz, das im Einstiegsbereich reichlich vorhanden ist.
Die Eldorado wartet auf uns und in ein paar Tagen ist der Hochsommer vorbei und wir freuen uns wenn wir in der warmen Herbstsonnen wieder kommen.
Die frischen Schwammerl bei Gerald waren vom Feinsten.
Danke an Gerald und die gute und richtige Einscheidung umzukehren.








Ja, es war keine leichte Entscheidung, aber definitiv die richtige. Ich freue mich auf die Herbst oder Winterbegehung…..