2020_05_13_Hochlantschrunde

Jetzt sollte die Kältewelle dann vorbei sein. Ist aber fast egal mit Mundschutz bleibt dir zwar die Luft weg, aber es ist warm.

Noch bei herrlichem Sonneschein starten Gerald und ich auf der Teichalm und gehen zum Einnerungskreuz am östlichsten Kammende des Hochlantsch. Im Leiberl ist es gut warm und der Weg am Kamm ist gehenswert. Der Blick ist herrlich, die kleinen „Gipfelwiesen“ laden zum verweilen und die Nordseite ist überall steil. Am Gipfel machen wir im Lee eine kurze Rast und dann steigen wir den Jägersteig hinunter zum Einstieg des Klettersteigs. Der Abstieg ist nicht ganz ohne, rutschig und voller looser Steine. Der Kletterstieg dagegen ist griffig und fein und bald sind wir am Einstieg des Westgrats. Gerald steigt die erste Länge vor und meine ersten Klettermeter fordern mich mental ordendlich. Das wird in der zweiten Länge im Vorsteig deutlich. Mittlerweile hat der Wind aufgerischt und es wir kalt und ein Alpin-Gefühl entsteht. So richtig warm mit dem Klettern werde ich heute aber nicht nur wegen der Temperatur nicht. Inzwischen ziehen die ersten tiefen Wolken durch und das verdichtet das Gebirgsfeeling weiter. Deshalb halten wir uns nicht lange auf. Die Ausstiegslänge sucht Gerald den Weg durch die Latschen und die letzten Meter hinauf zum Weg führen ebenfalls durchs Unterholz. Nach der Kletterei geht es zackig zurück zum Auto. Der Jokl ist zu also wählen wir die kurze Variante über den Gipfel.

Ein feine abwechslungsreiche Runde. Wandern, Abklettern, Klettersteig, Alpinklettern und nochmal wandern! Danke Gerald für die erste gemeinsame Klettertour heuer!

 

Gerald und die Sonne
Nach der Kletterei weitere Kletterei
Nebelschwaden
Gerald in der zweiten Länge
Gerald am dritten Standplatz
Licht und Schatten im Klettersteig
Schnee in der Ferne
Blick nach Westen
Im Klettersteig
WiglWogl im Vorstieg
KletterStilleben von Gerald
Hochlantschgipfel
der Stengellose Enzian by Gerald
Riecht gut der Plattenwurz? Oder wie hieß er doch gleich?

 

vor 6 Jahren

1 Kommentar

  1. primula balbisi. so einen schönen namen hat der petergstamm. vor 20 jahren hieß er noch primula auricula. aber ich glaub, das ist gar nicht so wichtig.
    danke für den tag voll Abenteuer, kletterfreuden, Frühlingsboten und einem hauch vom winter

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