2021_10_28 und 29_Siega

Im Klettersteig-Eldorado Ramsaus/Dachstein gibt es jede Menge Auswahl. Am Donnerstag und Freitag geht es in die Silberkarklamm zum Siega Klettersteig. Am Mittwoch mit Ronja, Leona und Helene und am Tag darauf mit Konrad und Renate. Wandernd sind auch noch Bettina, Marie-Theres und Omi-Elisabeth mit dabei. Die Klamm ist mit Brücken und Holzsteigen „ausgebaut“ und jetzt im Herbst vom späten Vormittag bis zum frühen Nachmittag mit Sonne durchflutet. Die Kiefern und Latschen duften, die Lärchen strahlen golden. Das Wasser ist ein wenig laut. ;-) Der Aufsteig zur Silberkaralm dauert kein fünfunvierzig Minuten. Am Weg kommen wir noch bei den Klettersteigen Hias (C/D) und Rosina (D) vorbei. Hinauf zum Einstieg des Klettersteigs Siega sind es dann noch ein paar Minuten. Da geht es gleich mal recht steil und auch vielbegangen, ein Synonym für marmorierte Steigspuren oder wenig schön ausgerückt für abgespeckt, hinauf zum Spreizschritt und dann in einen kurze knackige steile Stelle.

Am ersten Tag mit den Mädls kommt Helene noch so richtig ins kraxln. Die Schuhe bleiben rutschig und die Sicherheit und die Kletterfreude stellen sich mit der Höhe und Steilheit bei ihr nicht ein. Während ich mit ihr wieder zum Einstieg abklettere, steigen Leona und Ronja weiter und ich hole sie erst im letzten Drittel wieder ein, weil die zwei in zügigem Tempo und ohne Pause gegen „Gipfel“ steigen. Um etwa zwei verschwindet die Sonne jetzt Ende Oktober aus dem Klettersteig. Der Abstieg ist unspektakulär und wir treffen Helene wieder auf der Silberkarhütte.

Beim zweiten Tag mit Renate und Konrad bin ich besser ausgerüstet und habe ein Sicherungsseil für alle Fälle mit. Renate klettert heute mit Kletterschuhen und steigt wie die Gams, die wir gleich neben dem Klettersteig die steile Wand hinaufkraxln sehen. Heute sind wir etwas früher dran und so haben wir bis auf ein kurzes Stück der einhundervierzig Meter hohen Steiganlage Sonne. Nachwievor finde ich die Bewertung nicht ganz ausgewogen, den die C/D Stellen im oberen Teil empfinde ich deutlich einfacher als die Unten im erste Drittel. Wir treffen Bettina diesmal auf der Sonnenseite und steigen gemeinsam ab. Marie-Theres und Elisabeth wählen den Höhenweg der sich als recht herausfordernder Fels und Waldweg mit steilen teilweise versicherten Passagen mit hohen Wurzeln und Steinstufen herausstellt. und deutlich länger ist als der Abstieg durch die Klamm. Dafür kommen sie in den Genuss ein paar Gämsen aus direkter Nähe zu sehen.

Der Klettersteig ist insgesamt eine feine Unternehmung in einer wunderschönen Umgebung und in Kombination der drei Steige fast tagesfüllend. Vor allem Rosina ist eine spektakuläre Erscheinung. Mehr darüber im nächsten Beitrag ;-) Die Klamm scheint vielbesucht, jetzt im Herbst ist es recht ruhig!

vor 4 Jahren

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