2025_09_01_KaiserFranzJosef Klettersteig

Nachdem das Wochenende bergfrei war, wenn man von der Wäsche absieht, geht es heute mit Wolfgang nach Eisenerz. Ziel sind die Klettersteige auf der Seemauer. Wolfgang war ewig nicht mehr und zum Aufwärmen sind der Kaiser Franz Josef Klettersteig und der Rosslochklettersteig genau richtig. Und ich bin nach meinen Tagen im Bett sowieso noch warm. Der Zustieg geht vom Parkplatz Leopoldsteinersee flott in etwa 15 Minuten und dann geht es gleich ordendlich los. C B/C D C C … da ist man schnell warmgeklettert und das Geschnaufe geht auch gleich los. Überraschenderweise verändert sich der Charakter der Steiganlage dann deutlich. Es wird weniger spektakulär, deutlich weniger Trittstifte säumen den Weg und viel lässt sich mit Reibung und guten Griffen lösen. Bis nach dem zweiten langen Kletterteil sind wir allein und erst dann folgen weitere Kletter*innen nach. Wir rasten dazwischen immer wieder, ich bin offensichtlich noch nicht ganz gesund, zumindest schiebe ich die 150 Puls beim Aufstieg auf die noch in meinem Körper lebenden Viren. Der letzte wieder schwere Teil geht dann sehr einfach und so nehmen wir den Rosslochsteig auch noch mit. Der Abstieg mit den C und D Stellen ist dann etwas fordernder, dann geht es über die Seilbrücke in die Höhle und richtig zu Sache. Beherzt und mit Zug machen wir den Durchstieg durch die Höhle aber gut und ohne Probleme wobei ich die D-Stelle deutlich anspruchsvoller finde als den Einstieg mit D/E. Die Kühle im Rossloch ist angenehm, aber es geht zurück in die Sonne. Sowohl Wolfgang, als auch ich, haben uns etwas mit dem Wasser verschätzt und aber jetzt dürsten wir, zusert dem Gipfel des Hochblasers entgegen. Wir wählen diesen Abstieg, weil er zwar länger abe deutlich sicherer und weniger Steil ist. Vom Gipfel geht es nach dem letzten Schluck Wasser dem Leopoldsteinersee in einer großen Runde entgegen. Am Abstieg rollen noch einige Steine und wir kommen bei der Hasenwilzinghütte vorbei. Der Brunnen dort bekommt sofort unsere volle Aufmerksamkeit, unsere Bäuche je einen Liter Wasser und unsere Flaschen ebenfalls. So geht es gut gefüllt weiter ins Tal. Am Leopoststeinersee tauchen wir dann noch für einen kurzen Schwimmer ins klühle Nass und gehen frisch gewaschen und barfuß über die Nordseite des Sees zurück zum Parkplatz.

Es war sehr fein heute, mit Klettern, Wandern, Wellness und Kneipen. DANKE

Die Lust im Oktober wieder auf das Guttenberghaus für weitere Klettersteigtouren zu gehen ist wieder voll da. Die Wiederholung der herrlichen Tage im Winterraum des Schutzhauses locken.

vor 7 Monaten

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