2025_10_24-28 S-Cup

Ladislaus fährt zum Saision-Ausklang nach Punat zum S-Cup auf den J70. Angefixed von den Erzählungen von Ladislaus suche auch mir ein Team zum Mitsegeln und so komme ich in den Genuss von zwei Trainingstagen auf der J70. Mit einem neuen Team, das Ralph mit Bernard und Gernot bilden, sitze ich dann fünf Tage am Boot und wir segeln, trainieren und matchen uns in den dreizehn Flights mit elf anderen Teams. Der Wind an den ersten Tagen ist kräftig und wir haben ordentlich zu tun um auf Kurs und beim Genacker bergen nicht im Wasser zu landen, ein Sonnenschuß passiert uns dann auch, aber danach wissen wir, dass das nicht so wild ist. Ab Sonntag wird dann regattiert und die Herausforderungen sind echt groß. Wir starten ganz am Ende der Wertung und arbeiten uns langsam nach oben. Jeder kleine oder größere Schnitzer führt dazu, dass wir nach hinten durch gereiht werden. Die Manöver werden eingespielter und die Starts besser. Am zweiten und dritten Tag schaffen wir es dann auf einen dritten und vieren Platz und matchen uns mit dem Team-Leichmatrosen um den elften Platz.

Die Feinheiten, die es zu beachten und zu tun sind, trennen uns von der Spitze und meist ist es gar nicht so einfach zu erkennen, woran es liegt, dass wir hinterher segeln. Und genau diese „Kleinigkeiten“ sind es auch, die immer wieder in den Fokus kommen, dann im Stress aber auch wieder keine Beachtung finden. Wenn nicht jeder Handgriff sitzt oder wieder mal was schiefgeht, ist der Genacker nicht rechtzeitig im Niedergang zu verstaut und das Anlufen erfolgt viele Meter hinter dem Leegate. Dafür braucht es dann eine gute Technik, ein eingespieltes Team mit guter Aufgabenverteilung und Blick für vieles, das uns noch fehlt.

Das Windrocker-Team ist eingespielt und wird immer eingespielter, taktisch machen sie schon ganz viel richtig und riskiert immer wieder mal mit herausfordernden Manövern, wie dem Jibe-Set, das sonst kein Team im Rennen macht. Aber so lernen sie und alle anderen Team unterstützen sie zwischen den Races. Bei diesen wird fair gematcht und auch das Zuschauen macht unheimlich Spass. Die Windrocker mit Ladislaus am Steuer liefert auch in der Goldflotte eine solide Leistung ab und sie werden steirischer Bronzemedailiengewinner und 6. in der Gesamtwertung.

Insgesamt sind es fünf super Segeltage in Punat. Das ganze Rundherum ist perfekt organisiert und das Team des NCAs machen mit ihrem Engagement eine lässige und reibungslose Veranstaltung möglich. So kommen wir auf viele Segelzeiten, absolvieren lehrreiche und unterstützende Trainingstage mit Niko und segeln viele Rennen. Dazwischen verbringen wir ein lässiges Miteinander mit super Stimmung, gutem Essen und einem feinen Fest am Montagabend.

Ich habe jedenfalls Lust auf mehr j70 Segeln bekommen und mit dem enormen Zuwachs an Regelverständnis und Segeltechnik ist der Boden für stressreduziertes Regattasegeln gelegt.

vor 5 Monaten

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