Die erste Skitour der Galsterbergwoche führt Elke, Klaus und mich direkt vom Haus hinauf auf den Pleschnitzzinken. Ausgestattet mit einem Tourentagesticket starten wir über ein paar Meter Rodelbahn (streng verboten) und über ein paar Meter Piste (geduldet) den immer wieder steilen Wanderweg (=Skitourenroute) hinauf. Durch den frischen Schnee ist die Spur ganz gut zu gehen und nur ich rutsche hin und wieder mit dem mittlerweile in die Jahre gekommenen Fell.
Je weiter wir aufsteigen, desto mehr wird der Neuschnee und als wir vom Skigebiet weg macht sich die Winteridyle breit. Wir ziehen die zweite Spur hinauf zur Pleschnitzalm wo uns der steife Wind empfängt. Die Sicht wird deutlich schlechter weil Wolken durchziehen. Die Windzeichen sind überdeutlich: Tiebschneeansammlungen in jeder Mulde, harte windgepresste Oberflächen und eine stattliche Wächte am Grat hinauf zum Gipfel. Wir bauen ein paar Meter unterhalb des Gipfes leicht geschützt im Lee um und nutzen dann ein Wolkenfenster für die Abfahrt. Elke verliert im ersten Schwung im Gipfelhang ihren Ski der promt bis ohne sie zum Talboden abfährt. Ich nehme den Ski auf den Rücken und sie läuft und rutscht skilos über den Rücken ab. Klaus und ich ziehen unsere Spuren in den fast unverspurten Hang. Der Triebschnee ist gut zufahren und nur wegen der regelmässigen Befahrung sicher. Nach einem kurzen Stop auf der Galsterbergalm geht es zurück zum Hüttendorf.
