Obwohl meine Skischuhe noch unterwegs (Reklamation) und meine Ski in der Serviceschleife vom Intersport Gleisdorf (eindeutig keine Weiterempfehlung, weil mittlerweile die fünfte Verspätung!) wollen Wolfgang und ich eine Skitour machen. Ich bin also wieder mal mit den alten Skischuhen und den langen Skiern unterwegs.
Ich krieche nach nicht einmal drei Stunden Schlaf um 3:15 Uhr aus dem Bett. Jedesmal vor Hochschwabtouren schlafe ich schlecht und bin aufgeregt, darüber werde ich wohln nochmal nachdenken und er Sache auf den Grund gehen. um 4:30 treffe ich mich mit Wolfang in Frohnleiten und eine Stunde später haben wir die Rucksäcke mit Skiern und Skischuhen am Rücken und stapfen von Seewiesen los. Dreisig Minuten Skitragen, dann gehts es hinauf zur Florlhütte und Voitstalerhütte. Harscheisen braucht es keine. Beim Meransteig überlegen wir kurz, aber entscheiden uns für „zu spät oder gar nicht“ Im Schatten ist es immer kühl, in der Sonne unterhalb der Voitstaler wird es das erste Mal warm, dann kühlt bis zum Gipfel der Wind, der immer stärker wird. Der Himmel ist von Anfang an blau in allen Varianten und als der Fast-Vollmond geht kommt die Sonne. Mit einem Wort: SUPER.









Der Blick weitet sich nach dem Meransteig und die Hänge hinauf zum Schwobm schauen vielversprechend aus. Im Gipfelhang liegen herrliche Abfahrtspuren im Pulver. Das Schistlhaus hat südseitig noch eine beachtliche Schneewand und der Wächtendurchstich hinauf schaut imposant aus. Oben im Gipfelhang wird es dann windig. Oben halten wir uns deshalb nur kurz auf, geniessen den unendlichen Blick und beobachten die Dohlen die sofort zum Frühstücken kommen.







Der Gipfelhang ist leider schnittiger und plattiger als gedacht, aber mit Kommitment und der geraden Linie geht es super. Dann wärmen wir uns im Winterraum des Schistlhauses und geniessen ein Jauserl und Tee.

Gestärkt und Frisch (der schnelle Aufstieg hat doch Tribut gefordert) firnen wir, den Meransteig rechts liegen lassend die herrlichen Hänge zur Voitstaler-Hütte. Ab dort wird es sulzig, den Gegenanstieg hinauf und die restlichen Meter hinunter zur Talsstation der Matrialseilbahn. Dort findet Wolfgang sofort zu unsere Schuhen, die reif am Baum hängen und bei 17 Grad wandern wir länger als der Hinweg war hinaus zum Parkplatz.









Eine Supertour, bei Superbedingungen im Herzen der Steiermark. Diesmal hat alles gepasst.
Mein Hochschab-Herzklopfen werde ich mir in der Saision nochmal anschauen, wenn wir in Bälde auf den Ringkamp gehen. Die Südflanke schaut auch verlockend aus und auch da sollte der Abmarsch zeitig sein! Für die Nordseite müssen die Themperaturen passen ;-)
Danke Wolfang für die Supertour!
Gratuliere Jungs! Ganz feine Tour, die trotz Sommerfeeling bei uns zeigt, wie schön jetzt noch die Winterfreuden sind.
Hi!
Danke für die Tour und auch für den Bericht!
Das war eine super Tour mit richtig guten Bedingungen (abgesehen vom schön-aussehenden Gipfelhang ;) )!!!!
Hoffe der Ringkamp empfängt uns in dieser Saison noch freundlich!
LG
Wolfgang