Heimschnee! Hirschi muss doch arbeiten, also fahre ich alleine in die Granitzen. Auf den ersten Blick deutlich mehr Schnee und deutlich weniger Menschen. Eine einzige Skitourengeherin aus der Gegend startet ein wenig vor mir. Diesmal schnaufe ich „mein“ Tempo hinauf. Von unten weg ist Spuren angesagt, es liegen grad ein paar Zentimeter Neuschnee. Der hohe Puls kommt nicht davon. Beim Weggehen schneit es leicht und dazwischen blinzelt die Sonner aus den Wolken. Aus der Kornreith sind dann doch eine Handvoll Skitourengeher unterwegs. Diesmal ist fast kein Wind und so gehe ich bis zum Gipfel. Die ungeräumte Strasse ist ein ungewohntes Bild. Oben bläst dann doch ein kalter Nordwind und die Nordstaulage ist gut zu erkennen. Die Abfahrt über den Gipfelhang gleich links neben den Bäumen, (sonst ist kaum Schnee) ist super, aber der Schnee ist deutlich Windverfrachtet und immer wieder leicht gepresst. Unten nehme ich diesmal wieder die erste Wiese, quere vorm Bauern nach links zum Zaun und überquere die Strasse um die Wiese direkt hinunter zu Fahren. Leider ist der Schnee auf den unteren Wiesen nicht mehr ganz so perfekt wie Sonntag und doch deutlich zerfahren. Der Schnee im Tal ist ordendlich gesetzt und bei unvorsichtiger Fahrweise fährt man schnell auf der Wiese und vor allem die (gefrohrenen) Maulwurfshügel sind deutlich zu hören. Sonntag war gefühlt mehr tragfähiger Schnee.
Heimschnee vom Feinsten.
Christian



















