„Nach dem Winter“ geht es gemeinsam mit Lorenz nach Mixnitz. Nach, weil im Winter bin ich ja immer am Berg zum Skitouren und Lorenz geht nicht hoch hinauf, weil da Schnee liegt. Das tut es nicht mehr. Kalt und windig ist es heute trotzdem, aber das hält uns nicht auf und wir sind nach ewiger Zeit wieder mal gemeinsam unterwegs. Die Tour führt von Parkplatz in Mixnitz (beim Tennisplatz) hinauf Richtung Drachenhöhle, wobei wir bei rund 700 Meter Seehöhe orografisch rechts abbiegen und den Zustieg zum Rattengrat wählen, weil das der bessere Weg ist. Steil geht es hinauf zum Röthelstein, vorbei an vielen Felsen, rundherum und darüber hinweg. Und immer wieder ein paar Steingeisen und -böcke, Junge, ältere und ganz Junge mit den älteren Betreuer:innen. Und immer wieder bläst recht unfreundlich der Nordwestwind. Nach zwei Stunden stehen wir am Gipfel und suchen ein paar Meter unterhalb einen sonnigen (ja echt) und windgeschützen Platz (das ist wichtig heute) und dort sitzen wir dann für gut eineinhalb Stunden. Lorenz kocht Kaffee (koffeinfrei) am Gaskocher (Geschenk von Markus) und wir essen Kuchen (von Lorenz) und zwei Klagenfurther Drachenkugeln (Geschenke von Marie-Theres. Die Welt ist erscheint schön. Vereinzelt fliegen Blätter die Wand hoch und zwei Wanderer gehen vorbei. Die Wolken ziehen und unsere Seelen baumeln. Der Abstieg über den Buchebensattel ist durch zahlreichen Windbruch etwas umwegig. Den Wanderweg führt uns zielsicher zurück zum Parkplatz. Als Tageabschluss bekoche ich noch Leona und Ladislaus in Graz.
















