Im erste Frühling mit dem Gravelbike komme ich zumindest zu ein paar Ausfahrten. Dafür steht das Mountainbike in der Garage. Aber alles geht nicht. Die erste Ausfahrt führt mich gemeinsam mit Philipp über Mortantsch und das Dürntal nach Pasail und dann über die Weizklamm zum Frühstück auf den Hühnerberg. Richtig aufgewärmt bin ich in Mortantsch nicht, als ich Philiipp treffe. Eine Schicht und kurze Hose und Leibers sind für den frischen Tag nicht ganz ausreichend. So geben wir ein etwas unterschiedliches Bild ab, weil Philipp zwei Schichten mehr an hat als ich und langärmlich auf Beinen und Armen unterwegs ist. Trotzdem geht es dann auf der lässigen Runde gut. Die Aufsteige sind durchwegs moderat und Autos sind auf der Strecke kaum unterwegs. Insgesamt sind es bei den drei Stunden rund 60 Kilometer und 800 Höhenmeter.
Die zweite Ausfahrt führt mich dann von Weiz nach Leibnitz. Über St. Ruprecht geht es nach Gleisdorf und Lasnitztal. Von dort einige Höhenmeter ansteigen auf den Vasoldsberg und dann hinuter in die Südsteiermark, zum Geburtstagsfest von Johanna in der Nähe von Leibnitz. Knapp 450 Höhenmeter kommen so auf den 60 Kilometer zusammen. Der Schnitt ist durch die wenigen Meter aufwärts und das kontinuierliche Gefälle bei genau 27 Kiliometer pro Stunde. Nach Hause geht es dann im Auto ;-)
Mit den vier Fahrten zum Mechaniker und einigen „Pendelfahrten“ nach Weiz kommen insgesamt fast 200 Kilometer im Mai am Rad zusammen. Das das Radfahren eine etwas andere Anstrengung als ich es gewohnt bin, merke ich, beim Fahren mit Philipp. Wenn er „andrückt“ habe ich mit dem Gravel keine Chance mitzukommen, was vielleicht an der deutlich kleineren Übersetzung und am größer Rollwiderstand der Gravelreifen liegen könnte, aber hauptsächlich liegt es daran, das Philipp einfach deutlich mehr Leistung abrufen kann, als ich. Genau so ist er mir ja auch im Herbst mit Wolfgang gegangen.





