Seit neuen Jahren geht es jedes Jahr zum Ferienbeginn in das kleine Dorf Donja Klada am Velebitski Kanal. Wieder sind es drei Wochen in unterschiedlichen Belegungen. Das Auto ist wie immer vollgepackt mit Essen, dem HappyCat und einem SUP. Dafür haben wir kaum Gewand und Schuhe mit.
Wir verbringen wie immer viel Zeit im Schatten und im Meer. Kochen gut und genießen und lesen. Mehr Delphine als gewöhnlich lassen sich in Velebitski Kanal sehen und eines Morgen bekommen Marie-Theres und ich vor dem morgendlichen Yoga und Schwimmen das Schauspiel von zwei springenden Delpinen zu sehen. Im Wasser bestaunen wir die Seesterne, Seeigel, Seegurken und unzähligen Fische beim Schnorcheln. Leona und Hannah entdecken einen Tintenfisch direkt vor der Badeplattform. Die beeindruckende Gartenspinne bekommt täglich Futter und des nächstens quälen uns weniger Gelsen als die Jahre davor. Luba und Johanna versorgen täglich mit Dorothea die Katzen. Wir genießen den Vollmondauf- und Untergang und einige Sonnenaufgänge und unzählige Sonnenuntergänge in der Bucht von Klada.
Der HappyCat wird wieder regelmässig bewegt. Am Ende sind es 14 Segeltage, 50 Stunden am Wasser und rund 150 Seemeilen. Leona und Hannah fahren ein große Runde zum Tor von Klada, nach Starigrad und nehmen mich dann auf und wir crusen noch bis eine halbe Meile vor Raab. Dann nutzen Langs, Leona und Ladislaus einen halbtag um in die Eierbucht (Uvala Oli) zu segeln, wobei der hinweg rund 5 Stunden in Anspruch nimmt und die Rückfahrt keine 50 Minunten dauert, weil endlich Wind aufkommt. Am Ende der zweiten Woche segeln Leona und ich noch einen lässigen Ritt durch die Bora. Die dritte Woche ist das Boot wenig im Einsatz, weil die Winde (Bora und Jugo) zu starkt sind und es regelmässig Gewitter gibt. Erst gegen Ende verbringen wir noch zwei lässige Tage mit Segeln. Dazwischen unternehmen wir mit der Rote Zora mit Stefan, Jana, Anton und den ganzen Zirms einen Vollmond-Nacht-Ausflug in die Bucht vor Starigrad.
Wandernd geht es mit Leona und Ilse von Velike Brsnice in das Hinterland. Wir wollten ein Runde zum Dom Zavizan gehen. Aber das Gewitter kommt uns bei dieser herrlichen Wanderung in die Quere, so dass wir kurz vor der Rossijeva Koliba den Regen aussitzen und dann zurück nach Velika Brisnce gehen. Diesmal ist es durch den Regen und Wind nicht warm sondern kalt. Die Natur beeindruckt mit viel Feuchtigkeit, dem wilde ursprünglichen Wald, Wildschweinspuren und dem verwunschene Pfad hinauf in die Berge. Wir schnabulieren Himmberen und Blaubeeren und sitzen unter den Bäumen den ärgsten Regen aus. Das Gewitter zieht nördlich an uns vorbei.
Mit Ilse gehen ich dann bei Bora noch eine kleine Runde von Klada hinauf auf das Hochplateau Richtung Gorja Klada und von dort den Steinmauern folgenden aber unwegsam in die kalte Bucht (Uvala Pecica) und zurück nach Klada.




















































