Am ersten Tag der Skitouren-Instruktor Ausbildung gehen wir als Eignungstest und Eingehtour auf den Pleschnitzzinken. Wir starten um halb zehn und die 16 Teilnehmer:innen folgen den beiden Bergführern die Piste hinauf. Das Tempo ist recht hoch, es gilt 500 Höhenmeter in einer Stunde zu machen. Auf der Pleschnitzzinkenhütte rasten wir dann das erst mal. Der Wind frischt auf und bis dann alle da sind, braucht es doch ein Zeiterl. Dann geht es die letzten Meter hinauf zum Gipfel. Es ist richtig Winter. Der Wind pfeift und es ich herrlich kalt. Wir lernen heute die erste Lektion des Gipfelverzichts und fahren eine steile Rinne hinunter ins Tal. Das passiert einzeln und wird gleich zum Vorfahren genutzt. Am Ende bestehen den Test fast alle und so geht es dann gemütlich in die Hütte. Abends folgt dann die erste Theorieeinheit.







Von Freitagabend bis Sonntag sind wir dann im Trockenen. Die Ausbildung startet mit der Kursstruktur und die Einbettung. Dann bekommen wir einen Einblick in das Rechtliche und in integrative Lawinenkunde. Am Samstag lernen wir Physiologie, Trainingslehre und verbringen abwechselnd die Stunden im Turnsaal und der Schulbank. Der Sonntag ist gefüllt mit Sportbiologie und viel Erster Hilfe. Auch wenn der Großteil kurzweilig ist, kämpfe ich immer wieder mit der Aufmerksamkeit. Ich bin es einfach nicht gewohnt, den ganzen Tag im Lehrsaal zu hocken.







Die Gruppenzusammensetzung ist sehr spannende, weil heterogen und mit sehr unterschiedlichen Zugängen, die von Leidenschaft zum Skitouren gehen zusammengebracht worden sind. Ich bin gespannt und freue mich auf die zwei weiteren Ausbildungswochen.
