2025_01_10_Fuchskogel

Die Auswahl an fahrbaren Skitouren ist in der Steiermark noch recht eingeschränkt, eigentlich nicht vorhanden. Das Wetter schaut auch mit dem Tagesverlauf immer schlechter aus: Wind, Wolken, Schneefall, kalt. Also starten wir früh (7:30 Graz) und fahren zur Waldheimhütte am Zirbitzkogel. Dort sind wir die ersten, die eine Tour gehen. Ladislaus, Michael, Illya am Snowboard und ich auf zwei Bretter. Viele sind nicht unterwegs und wir sind begeistert vom Sonnenschein und den paar Zentimetern Neuschnee. Von Anfang an spuren wir und es ist herrlich. Vorbei an der Maria in der Zirbe geht es hinauf zum Türkenkreuz. Die Abfahrt hinunter zur Köhlerhütte ist mit dem Neuschnee unproblematisch. Die Rinne hinauf zum Fuchskogel ist teilweise komplett ausgeblasen und auf der Westseite eingeblasen. Wir versuchen Schneebretter auszulösen, aber aufgrund der mangelnden Steilheit sehen wir nur meterlange Rissausbreitung. Bei den kleinen Tests mit Schneeblöcken sind die Triebschneepakete mit geringsten Impulsen ins Rutschen zu bringen. Wir steigen die Rinne mit Entlastungsabständen hinauf und gehen bis der Schnee nur noch einzelne Linsen zwischen Steinen, Gräsern und Mulden sind bis etwas 50 Höhenmeter unter dem Gipfel. Der Wind frischt auf und auf runtertragen hat niemand Lust. So bauen wir um und fahren ab. Der Wind wird stärker und wir sitzen am Bach im „Schneefall“ jausnen und rasten. Es ist überraschend wie weit die Windfahnen vom Gipfel den Schnee ins Tal verfrachten. Frisch gestärkt und erholt geht es über die Köhlerhütte die ewta 150 Höhenmeter zurück zur Ratrackspur, über die wir, fast steinfrei zum Waldheimhütte abfahren. Dort gibt es noch einen Kaffee und Kakao und dann geht es zurück nach Hause.

vor 4 Monaten

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