2018_09_09_Eldorado second attempt

 

Gestern war es dann so weit, nach unserem ersten Versuch den wir wegen der Hitze und Sonne abbrechen mussten, ging es gestern mit Gerald und Jördis zur Breiten Wand. Um acht waren nur ein paar Autos da und durch Nebelschwaden ging es zum Einstieg. Die Tour ist herrlich und durchwegs sehr guter Fels. Es ist nicht verwunderlich, dass die Eldorado recht viel begangen wird. Die ersten drei Längen sind schöne Plattenlängen mit einem kurzen Riss. Die vierte Kletterlänge sind wir aus mangelnden Zeitresourcen (und im nachhinein auch Kräftemässig) umgangen. Wir haben die weitere Route dann ein wenig suchen müssen, die Steigspuren waren erst als wir von „oben“ (und dem Ausstieg der letzten Länge) gekommen sind ersichtlich und klar. Die letzten Meter zum Standplatz sind nicht ganz ohne und dann geht es in den ziemlich steilen Wandteil. Da geht es durch einen Riss hinauf auf eine Platte die die letzten zwei Seillängen herrlich aber anspruchsvoll nach oben zieht. Auch diesmal ist es oben richtig warm geworden und der Grip hat deutlich nachgelassen und uns allen haben die Zehen und Füsse ordendlich geschmerzt. Nichts desto trotz sind auch die letzten Kletterlängen herrlich und in besten Fels. Nach drei Stunden gab es aus  Jördis und Geralds Rucksack noch ein Jauserl und dann ging es über den Steig zurück zum Parkplatz.

Die Tour selbst jetzt noch warm genug ;-)

Danke Jördis und Gerald für den super Klettertag.

Die Fotos sind von Gerald und Jördis!

Abfahrt in Gschaid: der Passailer Kessel im Frühnebelsee
die Rote Wand im Morgenlicht
Morgähn…
viel Grün – viel Fels
jetzt geht´s los
log geht es auf bestem Fels
konzentriert beim Sichern
grün-grün-grün
die ersten Meter in der dritten Länge
die Schlingen an den Sanduhren sollten wir mal erneuern …
Jördis … von einem Ohr zum anderen
beim Klinken voll konzentriert …
ins Blaue
vor 8 Jahren

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