Noch vor der durchziehenden Kaltfront muss ich nach einem Wien-Wochenende raus und mich bewegen. Nachdem ich früh wegkomme entscheide ich mich für den Zetz und es geht richtig gut. Leider kommt mir 150 Höhenmeter vor dem Gipfel eine herrschaflticher Förster in seinem Pickup entgegen. Die Diskussion dauert ein paar Minuten, lange genug, dass mir dann richtig kalt ist. Fazit: Ich darf runterfahren! Also rüber zum Willisteig und runter zum Wittgruberhof. Nachdem ich aber mehr will, beschliesse ich den Raas-Gipfel am Heimweg noch mitzunehmen. Aber auch da Endet der Anstieg auf der Lichtung knapp hundert Meter unter dem Gipfel. Diesmal erspare ich mir die Diskussion und drehe noch vor dem Auto der Forstarbeiter um und lasse es gut sein. Der Jägersteig flowed hinunter und ich probiere die direkten Steige was richtig Spass macht. Der Hinterreifen muss jetzt bald dran glauben. Ohne Profil fehlt der Grip zu oft. Nach zweieinhalb Stunden bin ich wieder zu Hause.
Letztes Jahr hatte ich am Jahresanfang auch ein paar Mal Besitzer/Waldarbeiter/Bauern getroffen. Ich hoffe die Förster-Zeit ist bald vorbei. Sonst ist das Mountainbiken leider sehr eingeschränkt in der Gegend.
Für Tips für gute Förster-freie Touren bin ich sehr zu haben.

