Nach unserer Grippeepisode und noch nicht zur Gänze fit, ist es nun Zeit wieder in die Natur zu kommen um Kraft zu tanken.
Spontan sind auch Judith, Josef und Papa Armin mit Hündin Gianna dabei und wir treffen uns beim Rastbankerl auf der oberen Forststraße Richtung Drachenhöhle.
Es ist angenehm warm und im Schlag unter der bohrhakenglitzernden Lusthüttlwand fragen wir uns ob es wirklich Anfang Februar ist.
Wir freuen uns beim gemächlichen Aufstieg unseres Lebens, Georg ist nicht anzumerken, dass er vorgestern noch ganztags gatschig liegend verbracht hat und Gianna zieht freudig aufgeregt Armin in alle Richtungen durch den schönen Wald. Bei einer Trinkpause bemerken wir, dass heißer Tee ohne den gewohnten Schneezusatz heiß bleibt;-)
Gianna darf den letzten Teil des Anstiegs frei umhertollen und kurz nach dem Ableinen entdecken wir auch schon die ersten Steinböcke. Etliche Jungtiere, fast noch Babies zieren berglandtypisch links und rechts unseren Aufstiegsweg. Die steile kettenversicherte Schlucht vor der Höhle macht es für uns nochmal spannend – Gianna ist da schon über alle Berge.
Das Höhlenportal wird mit dem Näherkommen immer eindrucksvoller. Vor dem Erkunden machen wir noch eine ausgiebige Mittagspause auf einem vorgelagerten Sonnenplatzerl. Gianna gesellt sich, durch felsdurchsetztes Gelände und mitten durch die unbeeindruckte Steinbockherde laufend, auch wieder zu uns.
Die Recherche zum Winterschlaf von Fledermäusen,l lässt uns vermuten, dass die Tiere derzeit wegen der hohen Temperaturen keinen halten, und schon nach wenigen Metern flattern uns auch schon welche um die Ohren. Armin bleibt mit Hündin vor der Höhle und wir anderen marschieren die 500m bis zu den Leitern wo es kurz danach nur mehr mit Führer und oder entsprechender Ausrüstung weiter geht. Die Dimension der Höhle ist immer wieder beeindruckend. Beim Retourweg, kurz nach dem schlafenden Fledermausschwarm, packen wir unser Werkzeug aus und graben fasziniert Knochenstücke und Zahnteile von Höhlenbären aus dem harten Lehmboden. Schier unendlich viel ist hier noch zu finden und die Kinder können sich kaum losreißen.
Um ein Erlebnis und kleine Schätzen reicher machen wir uns auf den Weg nach draußen. Armin mit freudig winselnder Gianna kommen uns entgegen.
Die Tage sind schon wieder länger und so kommen wir noch vor Nachteinbruch beim Parkplatz an. Gut, dass wir die Stirnlampen mitgehabt haben – für die Höhle waren sie unerlässlich:-)
Danke für den feinen Revitalisierungstag mit meiner Familie und Freunden!










