Eigentlich wollten ich mit Ben und seinen beiden Jungs gemeinsam auf den Zirbitzkogel, aber es kommt ganz anders. Ich fahre noch in der Nacht zur Sabatyjhütte und Übernachte dort im Auto. -16 hat es als ich mich um Mitternacht in den Schlafsack lege. Am nächsten Morgen wache ich erst auf als die ersten Tourengeher gegen acht Uhr eintruddeln und dann lese ich die Nachricht von Ben vom Vortag die nicht mehr rechtzeitig angekommen ist. Er und Luka sind im Triebental. Also koche ich mir einen Tee und gehe „allein“ auf den Zirbits. Es ist kalt, besonders, weil die Skischuhe im Auto waren, genauso wie die lange Unterhose, die Handschuhe und alles. Es dauert eine ganze Zeit bis mir endlich warm ist und dann geht es in den Schatten des Nordhangs. Der Schnee schaut gut aus und oben am Gipfel empfängt mich ein kalter Wind von Südwesten. Einen Schluck warmen Tee, kurzes genießen des Ausblicks und dann fahre ich die Aufstiegsspur ab. Die dünne Triebpulverauflage macht Spass und jetzt kommen langsam mehr Menschen herauf. Am Gipfel war ich noch zu zweit mit zwei anderen Tourengehern. Nach dem Waldstück staffle ich zur Schlusswiese nach Nordosten und dort ist der Schnee echter Pulver und super zu fahren. Am Parkplatz packt mich die Lust und ich felle nochmal auf und steige Richtung Scharfes Eck über die Wiese und die Hänge wieder auf. In der Sonne mache ich eine Frühstücks-Pause weil der Hunger sich bemerkbar macht und weil es so fein ist gehe ich weiter und weiter bis auf den Schlaferkogel. Dort reicht es dann. Am Gipfel ist es windstill und fein. Unten beim LIndersee tummeln sich die Tourengeher und es sind viele. Die Abfahrt ist bis zur Waldgrenze hart und abgeblasen und dann beginnt der Pulver. So lässt es sich touren.
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vom Schlaferkogel -
Bucklige Welt vor der Zirbizkogel -
Der Kreiskogel -
abgeblasen -
unter den Zirben -
Eisgurkerl in Frozenbread -
Zirbennadeln -
Kalt und Kälter -
kurz vor dem höchsten Punkter der Tour -
Blick in die Sonne -
am Zirbitzgipfel
