Firn endlich Firn.
Ich schlafe mich fast aus, dann hole ich noch Äpfel und habe alle Zeit der Welt. Auf dem Weg nach Wien bleib ich Rettenegg stehen und geh noch auf den Stuhleck. Wie immer ist die Waldeinfahrt schneefrei und bei der ersten Wiese glaub ich meinen Augen nicht. Skitragen ist für einige Meter angesagt. Dann bin ich wieder beruhigt, weiter oben schaut es gut aus und auch der lange Rücken zum Alois-Günther-Haus ist heuer gut geh und fahrbar. Oben weht doch ganz ordentlich der Wind, aber es ist ein warmer Wind. Ich halt mich nicht lange auf und fahr gleich in den Südhang in den Steinkorb ein und es ist perfekt aufgefirnt. So fein … ich fahr bis in den dichten Wald und steige noch mal zu Alois-Günther-Haus auf. Der Wind hat deutlich nachgelassen und so geniesse ich einen entspannte Pause. Dann fahr ich nochmal den steilen Südhang hinunter in den Steinkorb hinunter. Um die Abfahrt über den langen abgeblasenen Rücken zu sparen fahre ich diesmal Richtung Süden und steige direkt in den Südhang durch die Wächte auf und finde einen guten Durchschlupf. Bis zum Wald ist die Abfahrt noch firnig. Dann wird es Sulz und Schmulz, auf den Kanten noch zu fahren aber geradeaus bremst es heftig. Dann noch ein paar Meter Skitragen und im Wald ist es ganz ok, weil die Sonne fehlt.
Ich freue mich auf weiter Frühjahrstouren und auf Firn Firn Firn!










