2021_08_06_Zetz

Die Woche war so nass! Ein paar zaghafte Versuche zwischen den Tropfen motiviert zu wirken sind werwirkt. Gestern bin ich eine kurze Runde zum La Bomba gefahren, der bei solchen Gatschbedingungen unfahrbar, weil nur rutschig ist. Im Anschluss sind Marie-Theres und ich eine Runde auf der Strasse gefahren, bis auf den Landscha über Umwege und über noch mehr Umwege zurück. Heute am ersten schönen Tag bin ich dann voll einigermassen motiviert Richtung Ponigl gestartet, dann aber noch rechtzeitig Richtung Raas abgebogen um dann doch die Runde auf halber Höhe um ihn herum zu fahren und mich Richtung Zetz zu orientieren. Der Schranken zur Forststrasse auf den Gipfel war offen. Eine Einladung oder besser doch Vermeiden, wenn da jemand Berechtigter unterwegs ist. Ich wähle zweites und fahre zum Wittgruberhof. Die Radflasche habe ich zuhause in der Küche stehen lassen, also frage ich nach eine Plastikflasche, aber das gibt es nicht. Also trinke ich ein Wittgruberhof-Leitungswasser und fahre weiter den 10er. Beim Kreuz schultere ich das Rad (Radtragen ist eindeutig dem „Gespräch“ mit dem Förster, Holzarbeiter oder gar dem Baron vorzuziehen) und steige aufwärts. Das Rad hat über den Winter oder die letzten Monate eindeutig zugenommen und ich schnauffe aufwärts. Wind setzt ein und der Blick nach Norden verheist etwas nasses. Die Regenfront schiebt sich rasch näher, die ersten Tropfen ignoriere ich noch. Bis ca 1150 Meter, zumindest steht das auf dem Täfelchen auf einer Lärche, dann wird  die Entscheidung Nass oder Trocken unaufschiebbar. Ich wähle erstes, Knieschützer und Ellbogenschützer angezogen, Helm auf den Kopf und den schon etwas feuchten Wanderweg hinunter. Razfaz bin ich wieder vor dem Regen und fast trocken. Als ich dann den Raas hinauffahre scheint wieder die Sonne und auch die Regenfront über dem Zetz hat sich aufgelöst. Warum habe ich umgedreht?

vor 5 Jahren

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