2021_08_26_Zetz-Raas_Illegal daheim …

Die ersten Meter, nein Kilometer am Rad fühlen sich schwer an. Dann, im runden Lauf bergauf, kommt langsam die gewohnte Energie und es geht dahin. Von Norden lachen wieder einmal graue Wolken herunter und irgendwie tröpfeln die letzten Rad-Touren in die Erinnerung, bei denen ich umgedreht habe um dem Regen zu entkommen.

Wieder einmal ist die Route eine Mischung aus Zufall, Förster- oder Jägerpräsenz-Vermeidung und spontanen Entscheidungen. So fahre ich diesmal über den Raas Dorf, die Forststrasse um den Raas zum Wittgruberhof und von dort den 11er Wanderweg. Bleibe dann aber auf der Forststrasse bis zum steilen Wanderweg (ich glaub es ist der 10er) um nach wenigen hundert Meter Radtragen wieder auf die Foststrasse fast bis zum Gipfel zu pedalieren.

Von dort fahre ich noch ein Stück weiter bis zum Aussichtspunkt ins Freistritztal. Weiter reicht die Zeit nicht, ich möchte zum Mittagessen wieder zuhause sein. Am Zetzgipfel jausne ich und ziehe mir die Knie- und Ellbogenschützer an und dann geht es den Willisteig hinunter. Die anfängliche Unsicherheit ist gleich weg. Die Wanderer wollen sehen, wie das überhaupt geht und ich muss einige Male stehenbleiben um die brennenden Muskeln in den Beinen und Armen zu erholen.

Den Anstieg zum Raas mache ich über die Forststrasse und fahre nur bis zur Wiese kurz vor dem Gipfel. Der Jägersteig hinunter ist lässig wie immer und die neuen Reifen vermitteln viel Sicherheit.

… die letzte Rast auf der Wiese

Immer wieder denke ich an legales Biken, aber mich für siebzig und mehr Kilometer ins Auto zu setzten und dann einen geshapten Flowtrail hinunterzuziehen ist überhaupt nicht das was ich will. Dann bleibe ich lieber beim Illegalen zu Hause!

vor 5 Jahren

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