Die Tourenauswahl ist nicht gerade einfach. Wenn eine Tour mit Splitboarder*innen geplant ist, dann kommen gleich noch weniger in Frage. Das Wetter wäre eigendlich im Osten besser, aber da ist kaum Schnee und nachdem die Tour auch einigermassen Anfänger*innentauglich sein sollte, entscheide ich mich für den Scharnitzgraben. Mit dem evergreen-Volvo kommen wir mit 48 % Akku dort vollgepackt an. Zu viert im Auto mit Boards und allem ist es recht eng. Aber dank der Flexibilität von Hanna, Martin (beide vom Snowboardteam des Schivereins) und Gregor geht sich alles aus. Um halb zehn sind wir so weit und gehen von der Goldwaschanlage gemütlich dieForststraßee den Scharnitzbach hinauf. Immer wieder blitzt der blaue Himmer in kleinen Flecken durch die hohe Wolkendecke und es zeigen sich ein paar Sonnenstrahlen. Dazwischen fallen ein paar einzelne Schneeflocken. Es ist jedenfalls deutlich besser als ich es erwartet habe. Nach einer Stunde trinken wir den ersten Tee und essen ein paar Happen und nach zwei Stunden stehen wir vor dem letzten Anstieg vor dem Stallertörl, für das ich mich aufgrund des lustigen Treibens hinauf zum Hühnerkogel und den besseren Schneeaussichten unterhalb des Stallertörls entschieden habe. Die letzten 250 Höhenmeter werden dann für die Snowboarder*innen doch recht anstrengend und so bleiben wir im Törl. Außerdem ist es doch düstere geworden und langsam verdichtet sich der Schneefall. So rasten wir gemütlich, stärken uns und machen uns für die Abfahrt klar. Der Schnee in den Rinnen schaut nicht schlecht aus, dazwischen ist teilweise kaum einer und der Weg hinauf zum Hühnerkogel oder zum Maisofen wären auf jeden Fall mit Ski-und Boardtragen verbunden.
Ich werfe noch einen schnellen Blick auf die Südwestseite, die auch nicht sehr Skitouren-einladend aussieht und dann geht es abwärts. Bis zur Waldgrenze geht es ganz gut, auch wenn die Spuren im Harschdeckel ruppig sind und der Schnee zwischen ab- und eingeblasen wechselt. Auf der Forststrasse geht es dann bis auf einige Steinhindernisse zurück zum Parkplatz.
Weiz erreichen wir dann sogar ohne Ladestop mit 4 % Akkustand.
Lässig war es, auch wenn die Verhältnisse nicht perfekt waren.
























