Nach eine Facbook Eintrag mit 20 Zentimeter Pulverschnee entscheiden Wolfi, Gerald und ich für einen Sonntag in der Eisenerzer Ramsau. Um sechs geht es von der Gottmannschmiede los und um halb acht stehen wir auf den Brettern und steigen die Rodelbahn bergan. Es ist kalt, deshalb ist das Tempo heute recht hoch. Über den Wanderweg geht es dann teilweise fast schneefrei steil hinauf bis zur Teicheneggalm. Wir zweifeln am Wahrheitsgehalt der 20 Zentimeter. Aber auf der Alm schaut die Welt dann aus, wie sie soll. In der Sonne trinken wir eine Schluck und dann steigen wir die herrlichen Hänge bis zum Teichenegg. Dort wenden wir uns ein Stück zum Wildfeld und fahren den besten Schnee suchend zur Alm ab um gleich nochmal aufzusteigen. Diesmal gehen wir bis zum Gipfel wo uns die letzten Meter der Wind, den wir schon auf dem umliegenden Bergen gesehen haben empfängt. Deshalb holen wir die Felle von den Skiern und durch die steilen Hänge geht es die 300 Höhenmeter hinuter zu Alm. Dort beklebe ich meine Ferse, die in den „neuen“ Skischuhen zu blasen beginnen, um ein weiteres Mal zum Kragelschinken aufzusteigen. Diesmal ist es am Gipfel windstill und wir lassen uns Zeit. Schauen uns um, überlegen Abfahrtsvarianten für den Winter, wenn wieder mal Schnee sein sollte und stärken uns zur Überraschung von Wolfgang. Diesmal nehmen wir den steilen Hang weit orografisch rechs in Abfahrtsrichtung. Der leider teilweise eine schnittige Oberfläche hat. Bei der Alm fellen wir nochmal auf und steigen zum Plöschkogel auf, wo wir einige Skitourengehende in der Sonne treffen. Am Kragelschinken war heute ja nichts los. Die Abfahrt über die Forststrasse ist bis auf zwei kurze Unterbrecherstellen gut möglich. Nur ganz unten sind ein paar gut geschotterte Stellen, die mit Tempo nicht skischonend sind.
Zum Abschluss sitzen wir bei einem Bierchen vom Camperbus nebenan in der Sonne und genießen den herrlichen Wintertag.



















