Das zweite Jahr sind wir heuer mit den Katzdorfer:innen im Hüttendorf am Galsterberg. Der frische Schnee kommt diesmal erst am Sonntag im Laufe des Tages und dafür fast die ganze weitere Woche. So ist es anfangs gar nicht so winterlich, obwohl genug Schnee liegt. Gleich am Sonntag starten wir die erste Runde auf den Pleschnitzzinken. Leona, Dino und Ladislaus sind eifrig am Snowboard unterwegs und nutzen die Rodelabende um mit den Rennschlitten vom Berg zu fetzten, wobei heuer durch die Neuschneeauflage die Bahn deutlich langsamer ist. Wie immer gibt es jeden Abend gutes selbst gekochtes Essen. Am Montag ist dann Pistentag den ich als „Skilehrer“ mit den Püringers verbringe und versuche mich an alle Übungen zu erinnern und mein rudimentäres Skiwissen herbei zu holen. Am Dienstag gehen wir (Elke, Klaus und ich) erneut auf den Zinken drehen aber im Sattel vor dem Aufstieg zur Pleschnitzzinkenhütte um und suchen den Weg zurück zur Galsterbergalm. Mittwoch, dem sonnigsten Tag gehe ich allein auf den Pleschnitzzinken und genieße den herrlichen Tag, auch wenn es oben wieder einmal stürmt. Dafür ist der frische Schnee bei der Abfahrt herrlich, auch wenn ich aus Sicherheitsgründen auf dem Rücken bleiben und nicht in den steilen und unverspurten Gipfelhang einfahre. Donnerstag bleibe ich dann verschnupft im Bett und Freitag geht es noch einmal mit Marie-Theres und Elke zum Sattel. Die beiden Frauen fahren dann ab und Klaus und ich gehen im Whiteout zum Gipfel und das erhoffte Sichtfenster kommt rechtzeitig und wir können die Abfahrt zur Piste genießen.
Dieses Jahr waren keine anderen Touren möglich. Zuerst fehlte der Schnee und dann waren die Wetterbedingungen einfach nicht ausreichend um im Sattental, Sölktal oder ähnliches zu gehen. Die Lawinensituation war durch den Schneefall mit viel Wind ebenfalls angespannt und so war die sichere Tour auf den Zinken eine super Möglichkeit trotzdem unterwegs zu sein, ohne sich unnötiger Gefahr auszusetzen.





























































