2026_10_22-26_S-Cup

Die letzte Segeltage gehen heuer nach Punat. Hier waren wir schon im Mai zwei mal und zum Saisonabschluss segeln wir bei der Regatta im Bundesligaformat auf den J70 gemeinsam mit 10 weiteren Team, unter anderem mit den Windrockern und weiteren Mann- und Frauschaften des NCAs. Wir sind ein neues Team mit Christian, einem Windrocker Vater, Gregor und Wolfgang. Beim Training geht es gleich mal ordendlich zur Sache. Nach den ersten Wenden und Halsen, einigen Diskussionen, wie der Ablauf „richtig“ und flott geht, und was der richtige Trimm ist, wird es mit der stärker werdenden Bora gleich mal ernst als eine Böje uns in die Sonne schiest. Die Auflösung war bei uns nicht ganz so schnell, wie auf diesem Video, weil mit Schräglage und im Stress, das Genackerfall nicht aufgehen wollte und dann die Rettungsaktion etwas länger dauerte. Jedenfalls hatten wir nach den zwei Trainingstagen viel Spannung und Aufregung im Boot, die sich erst mit einer längeren Aussprache und einigen Hin- und Hers lösen lies. Am Samstag ging unser Team Regel 31, dann in die Regatta, bei der wir uns ganz gut machten und solide Plätze zwischen 4 und 6 herausfuhren und zufrieden mit unseren Leistungen waren. Der Sonntag war gekennzeichnet durch sehr wenig Wind und einer einzigen Wettfahrt. Am Montag waren es dann wieder 4 Wettfahrten in unterschiedlichen Bedingungen die wir nach der Rotation der Positionen an Bord zuerst mit zwei sechsten und dann mit einem vierten und dritten Platz beendeten. Im Gesamtklassment reichte es dann doch nur für den letzten Platz. Trotzdem waren wir zufrieden. Ich konnte auf allen Positionen einiges ausprobieren, lernen und festigen. Bei der Taktik und der Regelkenntnis ist wieder einiges klarer und anwendbarer geworden. Der Segeltrimm wird zwar durch die vielen Stellschrauben komplexer aber auch nachvollziehbarer. Die Manöver mit Pumpen in den Wenden und Halsen laufen noch nicht perfekt, mein Verständnis davon ist aber deutlich besser geworden. Es ist fast immer viel zu tun bei den kurzen Rennen und so kann einiges schief gehen. Natürlich hatten wir ein paar Frühstarts, sind unserem Namen gerecht geworden und hatten eine kräftige Böjenberührung und ein paar fast folgenlose Regelfehler, aber zumindest keine Bootsberührungen und Schäden am Boot, auch wenn es ein paar Mal sehr knapp war.

Ladislaus mit den Windrockern ist in der Gesamtwertung vierter und bei der Steirischen Meisterschaft am dritten Platz gelandet. Gratulation! Da kann ich noch viel lernen ;-)

Nächstes Jahr im Mai findet der nächste S-Cup statt. Ich werde da allerdings auf einer Yacht gemütlich und ohne Wettkampf-Stress segeln.

vor 3 Stunden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert