2026_11_06_Hochlantsch Jägersteig

Gregor kennt den Hochlants nur von seiner Sonnenseite. Da liegt es auf der Hand,die Nordseite kennenlernt. Und die Idee das jetzt in der dunklen Jahreszeit bei Schnee zu machen kommt von ihm. Das passt perfekt und so sind Gerhard und ich Freitag eine Stunde zu früh in Fronleiten und holen Gregor vom Bahnhof ab und dann geht es zu dritt zum Zirbisegger. Ich bin etwas überrascht, wie viel Schnee auf der Nordseite ab 1300 Meter liegt und finde, das zumindest Gröddel kein Schaden gewesen wären. Wir stoßen in die Nebeldecke und nur ein paar Stellen des Jägersteig sind schneefrei und je höher wir steigen desto kompakter und trittsicherer wird der Schnee. Die beiden Kletterstellen geht Gregor im Flow und Gerhard am Rande seiner Komfortzone. Dort lassen wir auch den Neben unter uns und das Blau des Himmels steht über uns. Die kommt bei Gerhard bei der seilversicherten Stelle einige Höhenmeter weiter wieder. Oben unter dem Gipfel steht eine Fichte, Schnee auf der Nordwestseite und hell erleuchtet von der Sonne, wie ein Weihnachtsbaum. Am Gipfel bereue ich, die Sonnenbrillen zu Hause gelassen zu haben und wir genießen eine lange Rast, Jause, den wunderbaren Nebenteppich unter uns, die Sonne (mit geschlossenen Augen und das Leben! Für den Abstieg entschieden wir uns für den Weg über Schüsserlbrun, weil Gerhard seine Augen benetzten will und der östliche Abstieg bei den Verhälnissen als zu großes Wagniss erscheint. Nach vier einhalb Stunden stehen wir wieder am Parkplatz, zufrieden mit der wunderbaren Runde und dem Impuls von Gregor. Ich bin jedenfalls voll angefixed für die Winterbersteig-Saison und will mehr.

und noch die Fotos von Gerhard und Gregor. DANKE!

vor 3 Stunden

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