2026_11_08_Franz Scheikl Klettersteig

Inspiriert vom Freitag und „am Weg“ nach Graz fasse ich diesmal den Klettersteig mit Winterausrüstung ins Auge. Als ich am Parkplatz ankomme bin ich allein. Die Bergschuhe, Steigeisen, Pickel und Klettersteigset kommen zusätzlich in den Rucksack und nur mit den inneren Dialogen bin ich flott am Wandfuß. Die Rinne beim Klettersteig hat deutlich weniger Schnee als die Nordreinne und so bleiben die Steigeisen im Rucksack. Gut versichert geht es über die Via Ferrata hinauf. Die Felsen halten gut, das Stahlseil ist etwas kalt und die Stellen mit Eis oder Schnee sind wenige und kein Problem beim Klettern. Einzig die Feuchtigkeit auf den Wurzeln macht diese sehr rutschig. Am Weg treffe ich einige Gämsen, die sich deutlich scheuer verhalten als am Freitag der Steinbock. Oben angekommen, ziehe ich mir die Jacke über. Der Südwestwind ist empfindlich kalt und gehe zum Gipfel. Dort setze ich mich ins Lee und genieße die Ruhe. Ein paar Wander:innen sind da. Als Abstiegsvariante nehme ich diesmal den Jägersteig. unsere Spuren sind inzwischen deutlich von Gämsen oder Steinböcken verwischt worden. Die untere der beiden Kletterstellen braucht ein wenig Überwindung und Selbstberuhigung. Von Oben ist sie deutlich unangenehmer als von Unten. Nach dem sonnenlosen und kalten Gipfel ist mir jetzt wieder warm. Nach dreieinhalb Stunde stehe ich beim Auto, die Sonne kommt heraus und bevor ich Ladislaus vom Segel-Übungsleiter hole, genieße ich noch die Sonne und Wärme!

vor 2 Stunden

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